Grundlegende Infos zum Pharmazie-Studium an der Uni Leipzig

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Wenn du dir überlegst Pharmazie zu studieren, dann erwartet dich erstens ein spannendes Studium, zweitens winkt ein Top-Gehalt bereits im ersten Jahr in der Apotheke und drittens gehört ihr zu den gefragtesten Akademikern in der EU.

Was Du mitbringen solltest

Für dein Studium ist eine gewisse Liebe zur Naturwissenschaft erforderlich. Das Studium selbst ist aufgrund der Laboreinheiten sehr praxisorientiert. Du brauchst kein Profi im Labor sein, aber viel Neugier und Durchhaltevermögen ist notwendig.

Voraussetzungen

Um in den Genuss eines Pharmaziestudiums zu gelangen, muss man sich über Hochschulstart bewerben, da das Fach zulassungsbeschränkt ist und ein bundesweiter Numerus clausus besteht.

Studium in Leipzig

Leipzig zählt zu den kleineren Fakultäten für Pharmazie. Jedes Jahr starten im Wintersemester 50 Studenten. Insgesamt studieren damit rund 250 Pharmaziestudierende in Leipzig. Es ist eine sehr familiäre Stimmung und niemand bleibt unbekannt. Die Regelstudienzeit beträgt 8 Semester für die 'Universitäre Ausbildung' und 2 anschließende praktische Semester für die 'Außeruniversitäre Ausbildung'. Gekrönt wird ein erfolgreiches Studium mit dem 'Staatsexamen' als Abschluss, wobei die korrekte Bezeichnung eigentlich 'Pharmazeutische Prüfung' lautet. Danach besteht die Möglichkeit, die 'Approbation als Apotheker' zu beantragen.

Pharmazeuten sind gefragt

Mit einem abgeschlossenen Pharmazie-Studium hast du beste Aussichten auf eine gute Karriere: du kannst entweder Apotheker/in werden oder als Pharmazeut auch direkt in der Pharmawirtschaft arbeiten. Das deutsche Pharmaziestudium wird innerhalb der gesamten EU anerkannt. Zwischen Studium und Berufstätigkeit kann man natürlich auch noch an der Universität promovieren!

Aufbau des Studiums

Das Grundstudium befasst sich mit den Grundlagen aus allen Gebieten der Naturwissenschaften, hauptsächlich jedoch mit den Fachgebieten der Chemie (allgemeine, anorganische, organische, pharmazeutische und physikalische Chemie). Dazu kommen Veranstaltungen aus Biologie, Physik, und Arzneiformenlehre. Während der vorlesungsfreien Zeit steht noch eine achtwöchige Famulatur an, eine Art Betriebspraktikum, damit du einen Praxisbezug zur künftigen Berufsausübung bekommst.

Das erste Semester beginnt in Leipzig sehr ruhig. Du sollst dich natürlich erst einmal eingewöhnen. Neben der Vorlesung in Anorganischer Chemie hast du auch schon dein erstes chemisches Praktikum: Quantitative Analytik. Ansonsten hast du viel Zeit, dich erst einmal zu Recht zu finden und vor allem die Stadt Leipzig auf den Kopf zu stellen. Anstrengender wird es im zweiten Semester, das sehr von Vorlesungen geprägt ist. Auch das Praktikum Qualitative Analytik erfordert viel Geduld und manchmal auch Glück. Belohnt wirst du am Ende mit dem Sommerfest der Pharmazeuten. Die Herausforderung für dich kommt im dritten Semester, da du sehr viele Praktika hast und ständig im Labor sitzt und herumwerkelst. Aber auch trotz des vielen Zeitaufwandes macht es Spaß und vor allem du lernst durch dein eigenes Machen und musst nicht still und wach im Hörsaal sitzen. Das vierte Semester wird wieder ruhig. Es ist wie die Ruhe vor dem Sturm. Denn im August heißt es dann 1.Staatsexamen. Bewaffnet mit einem Bleistift kreuzelt man sich insgesamt viermal durch ein Prüfungsheft. Das System nennt sich dann "multiple choice" und wird sowohl von Professoren als auch von Studenten oftmals kritisch bewertet. Geprüft werden die Fächer organische + anorganische Chemie, Biologie, Analytik und Physik + Arzneiformenlehre, in denen man bis dato sehr unterschiedlich bewandert ist.

Das Hauptstudium befasst sich dann mit dem eigentlich interessanten Teil des Studiums, nämlich mit Arzneistoffen in allen Fächern. Das 5. Semester beginnt mit der Analytik der Arzneistoffe chemisch und biologisch. Dazu kommt noch die Biochemie zum näheren Verständnis der Angriffsorte der Pharmaka. Im 6. Semester kommt dann die technologische Prüfung von Arzneistoffen, die Pharmakologie und Toxikologie (d.h. die Wirkungen und Anwendungen der Arzneistoffe) und Krankheitslehre hinzu. Ab diesem Semester müssen Hypochonder aufpassen, denn man erhält interessante Einblicke, welche Krankheiten es alles gibt! Das 7. Semester ist prinzipiell eine Weiterführung des 6. Semesters und man kann/muss sich zusätzlich am Semesterende für ein Wahlpflichtfach entscheiden, welches man dann in den Semesterferien im Block oder während des 8. Semesters durchführt. Nach dem 8. Semester erfolgt dann mündlich das 2. Staatsexamen in den Fächern Chemie, Biologie, Arzneiformenlehre, Pharmakologie und Klinische Pharmazie.

Das praktische Jahr kann man in vielen verschiedenen Einrichtungen absolvieren: z. B. im Krankenhaus, bei der Bundeswehr, in der pharmazeutischen Industrie, in der Universität (z.B. Diplomarbeit) und in der Apotheke. Mindestens ein halbes Jahr muss in einer öffentlichen Apotheke absolviert werden, das andere halbe Jahr kann man wählen. Nach dem praktischen Jahr folgt das 3. Staatsexamen und bei Bestehen darf man dann die Approbation zum Apotheker beantragen.

Entscheide dich für die Pharmazie in Leipzig!

Viele Vorteile sprechen für uns:

- Interessantes Studium
- keine überlaufenen Vorlesungen und Institute
- praxisnahe Ausbildung
- EU-weit anerkanntes Studium
- Hervorragende Verdienstmöglichkeiten
- Top-Image des Berufsstandes
- Gute Berufsaussichten